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Twesi

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BeitragThema: Hier wird gespielt   Mi Aug 31, 2011 12:53 am

und die letzten 5 Posts aus dem alten


Avarya

Ich spürte und hörte, wie Akkarin plötzlich die Luft einsog und runzelte die Stirn. Hatte ich ihn etwa überrascht? Ich ließ mich von dem Mann, den ich über alles auf der Welt liebte, auf die Beine ziehen, so dass wir nun eng umschlungen im Speisesaal standen. Es war einfach ein himmlisches Gefühl und ich fragte mich, wie ich siebzehn Jahre ohne ihn hatte leben können. Es schien mir unmöglich. Nur für kurze Zeit lösten sich unsere Lippen, ich hörte, wie Akkarin meinen Namen flüsterte, hauchte fast gleichzeitig den seinen.
Ich erwiderte den folgenden, fordernden Kuss ebenso, während sich mein Verstand langsam aber sicher verabschiedete und ich mich nur noch auf meinen Liebsten konzentrierte. fast schon automatisch fanden meine Hände ihren Weg in Akkarins Haar.

Akkarin

Avarya war überall, ich spürte die Wärme ihres Köroers selbst durch meine Roben, und als ich Takans Anwesenheit bemerkte, der den Tisch abräumen wollte, schickte ich ihn weg, weil er meine Konzentration störte. Avarya, diese Frau, war alles, was ich wollte und das, worauf ich so lange verzichtet hatte.
Sie küsste mich, wie ich sie küsste, und ich wusste, wie ich es immer gewusst hatte, dass wir für einander bestimmt waren. Ihre Hände in meinen Haaren waren so normal, so wunderschön, dass ich wieder wusste, weshalb es nie eine andere gegeben hatte.
Ich wollte sie nicht von mir wegschieben, aber ich musste es tun, weil es wichtig war, es ihr zu sagen.
"Gott, Avarya...", murmelte ich, denn zu etwas anderem kam ich nicht, weil mein Verlangen übermächtig wurde. Es tat mir Leid um das Weinglas, das ich versehentlich zu Boden warf, als ich wieder auf sie zutrat, doch eigentlich war auch das nur am Rande wichtig.
Was zählte, waren nur sie und ich, und die Tatsache, dass ich nicht noch einmal ohne sie leben konnte, schlimm genug, dass ich es einst gemusst hatte.
Eine meiner Hände wühlte in ihrem Haar, weil ich nicht den Wunsch gatte, sie daran zu hindern, und die andere lag in Avaryas Nacken und zog sie enger an mich, noch enger, so es denn möglich war.

Avarya

Ich spürte Akkarins Lippen an den meinen, seine Hände, die um meine Taille geschlungen waren, die Hitze, die sein Körper ausstrahlte drang sogar durch meine Kleidung. Ich bemerkte nicht, dass Takan den Raum betreten hatte sondern konzentrierte mich nur auf den Magier vor mir. Plötzlich wurde mir mit ziemlicher Intensität bewusst, warum Akkarin all die Jahre, die ganzen siebzehn, die vergangen waren, der Einzige für mich gewesen war. Der einzige Mann, den ich liebte und der einzige, an dem ich Interesse hatte. Wegen ihm hatte ich sämtliche sachakanische Ashakis mit ihren Heiratsanträgen wieder weggeschickt.
Ich erwiderte seine Küsse und küsste ihn so, wie er mich küsste. Eine Flamme der Leidenschaft loderte in meinem Körper auf. Ich wusste, dass Akkarin und ich füreinander bestimmt waren, das waren wir schon immer gewesen. Er war die Liebe meines Lebens und keine zwanzig Ichani würden uns trennen können. Meine Hände lösten sich aus seinem Haar, als er mich von sich wegschob. Ich betrachtete sein Gesicht, das so schön war wie eh und je.
„Gott, Avarya“ murmelte Akkarin und ich ahnte, dass er noch etwas anderes sagen wollte, ihm ging es wohl wie mir. Das Verlangen war zu groß für irgendwelche Worte. Als er wieder auf mich zutrat war ein Klirren zu hören. Irgendein Glasgegenstand war zu Boden gefallen, aber das war recht unwichtig. Ich konnte mir nicht mehr vorstellen ohne ihn zu leben. Wie hatte ich das die letzten Jahre ausgehalten? Ich wusste es nicht, aber egal. Was zählte war das Hier und Jetzt.
Eine von Akkarins Händen wühlte in meinem Haar, die andere zog mich näher zu ihm. Das alles fühlte sich so himmlisch an, war einfach nur natürlich und perfekt. Ich konnte mir nichts Schöneres vorstellen. Ich schlang meine Arme um seinen Nacken, meine Hände fanden mal wieder den Weg in Akkarins schwarze Mähne, und unsere Lippen trafen sich zu einem leidenschaftlichen Kuss


Akkarin

Ich lächelte, während Avaryas Lippen sich noch immer an meine pressten, fordernd, wie es mir schien, bevor ich sie ein Stück weit von mir fortschob. Nicht zu weit, gewöhnlich wäre auch diese Haltung, diese Umarmung eng gewesen, aber nun war zwischen und etwas Luft, die Umgebungstemperatur vertrieb die Hitze unserer zusammentreffenden Körper, und sie vertrieb auch die Hitze in meinem Kopf. Ich konnte klar denken, und obwohl Avarya noch immer alles war, was ich wollte, war da auch noch mehr, Einwände, Aufgaben, die es zu erledigen galt.
"Ach, was solls", knurrte ich, meine Arme, die ihre Umklammerung etwas gelöst hatten, schlossen sich abrupt wieder um Avaryas Taille, sie wurde von der plötzlichen Wucht gegen mich gepresst, und ich überließ mich meinerseits wieder dem namenlosen Verlangen, für das es keine Worte gab.
Meine Hände mussten überall zugleich sein, ich wollte, dass sie überall zugleich waren, damit jeder - ich selbst und Avarya einfesclossen - wusste, dass diese Frau nur zu mir gehörte, dass unsere Liebe das größte war, dass es geben konnte. Und alles, das zwischen uns war, störte mich, und wenn es die Luft war, die uns trennte. Denn nichts, nichts, sollte uns je trennen. Meine Hände schoben sich unter ihre Kleidung, und ich küsste sie, so lange, bis sie den Kuss beenden würde.

Avarya

Schwer atmend sah ich Akkarin an, als unsere Lippen sich lösten und er mich ein Stück, ein kleines Stück, von sich wegschob und den Griff um meine Taille lockerte. Wir standen immer noch sehr nah beieinander. Er war mir näher als ich einen Mann in den letzten siebzehn Jahren an mich rangelassen hatte. Die erhitzte Luft zwischen uns kühlte langsam ab. Mein Herz klopfte schnell und mein Atem war hastig.
„Ach, was solls“ knurrte Akkarin plötzlich, seine Arme schlossen sich ruckartig wieder fester um meine Taille, mein Körper prallte gegen den seinen. Ich zog eine Augenbraue hoch und fragte mich kurz, an was er gedacht hatte, gab mich dann jedoch wieder der Lust, meinem fast schon grenzenlosen Verlangen, hin. Ich hatte inzwischen die Hände aus seinem Haar gelöst und auf seine Hüfte gelegt. Ich lächelte leicht, als mir bewusst wurde, dass ich für immer ihm gehören würde, genauso, wie Akkarin zu mir gehörte. Für immer und ewig. Nichts konnte uns trennen. Unsere Liebe würde allen Belastungen standhalten und nichts und niemand würde sie jemals sie zerstören. Siebzehn Jahre Trennung hatten ihr nicht geschadet. Akkarin und ich gehörten einfach zusammen, für immer. Ich stöhnte leise, als sich seine Hände unter meine Kleidung schoben. Meine Hände verschwanden unter dem Oberteil der schwarzen Robe. Ich erwiderte Akkarins Kuss leidenschaftlich, mochte das Gefühl von seinen Lippen nie mehr missen. Nach einer Ewigkeit, wie mir schien, die aber nur einige Minuten dauerte, musste ich den Kuss wegen Luftmangels beenden, meine Hände lagen still auf seiner Brust.
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   Do Sep 22, 2011 8:32 am

Akkarin

Ich sah Avara an, für einen kurzen Moment mich selbst zügelnd, mir Fesseln anlegend. Ich sah sie an, und ich lächelte. Strahlend, freundlich. Ich liebte sie, und das würde ich sie moit jeder Faser meines Körpers spüren lassen.
Gerade hatte ich mich zu ihr gebeugt, um sie erneut zu küssen, als eine panische Gedankenstimme meine Konzentration zu Staub zerrieseln ließ.
Panik sprach aus ihr, und sie wandzte sich an mich, an uns. Ich kannte sie, konnte sie aber nicht einordnen. Wer war das? Wo war was auch immer geschehen?
Ohne es zu bemerken, war ich hoch geschnellt und starrte mit leerem Blick durch meine Geliebte hindurch, bevor ich mich an sie wandte: "Was ist geschehen?", Beherrschtheit in der Stimme.
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   Do Sep 22, 2011 8:48 am

Avarya

Ich lächelte glücklich, als Akkarin mich ansah, auch er lächelte. Oh ja, im Moment war mein Leben perfekt, ziemlich perfekt. Er beugte sich vor, um mich zu küssen, ich reckte mich meinem Liebsten entgegen, als er plötzlich, mitten in der Bewegung inne hielt.
Meine Augen weiteten sich, als ich die panische Gedankenstimme hörte. Was war da los? Ich konnte mich nun wirklich nicht mehr auf Akkarin konzentrieren. Wie durch weite Ferne hörte ich seine Stimme, als er fragte, was geschehen war.
"Ich weiß es nicht" murmelte ich, als im nächsten Moment ein Bild in meinen Gedanken aufblitzte. Es zeigte eine Gruppe von edel gekleideten Sachakanern, die in einer großen Türöffnung standen. Ich erkannte den vorderen Mann. "Das ist Kariko" flüsterte ich, bemerkte nicht mal, dass ich anfing zu zittern. "Ich glaube, sie greifen das Fort an."
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   Do Sep 22, 2011 9:21 am

Akkarin

Zischend ließ ich die Luft entweichen, die ich in den letzten Sekunden angehalten hatte. Das Fort. Natürlich. Ich nickte leicht, dann ergriff ich selbst das Wort, ruhig klang meine Gedankenstimme, beherrscht.
Erzählt mir, was geschieht., forderte ich die in Panik geratenen Magier auf, während ich zugleich hinzufügte: Lorlen, ich erwarte dich. Bring die anderen mit.
Keine Emotionen waren mir anzumerken, enn genau damit mussten wir vorsihtig sein - es war stark anzunehmen, dass die Ichani unsere Gesprche mithörten. Ein Wunder, dass die Luft noch nicht von vielen aufgeregten Gesprächen surrte - vermutlich war es schlicht der Schock, der die Magier noch unter Kontrolle hielt.
"Avarya..", flüsterte ich, fast zu leise, und griff nach ihrer Hand.
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   Do Sep 22, 2011 9:33 am

Avarya

Ich hörte Akkarins Stimme in meinen Gedanken, als er die Magier im Fort fragte, was geschehe.
Sie greifen an. Wir ziehen uns zurück sagte der andere Magier, bevor weitere Bilder in meinem Geist aufblitzten. Die Luft sirrte vor Magie. Mit grausamer Gewissheit wusste ich, dass das Fort fallen würde. Die Gildenmagier waren alle einfach nicht stark genug. Ich warf einen Blick zu Akkarin, als er meine Hand ergriff. "Akkarin" flüsterte ich mit belegter Stimme.
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   Do Sep 22, 2011 9:39 am

Akkarin

"Rückzug wird nichts nutzen", knurrte ich, die Hand erhoben, wie, um wüend damit zu gestikulieren, nur, um sie dann doch kraftlos fallen zu lassen.
Ich sah Avara kurz an, wusste, dass sie verstand, und ich nickte, kurz, und mit Trauer im Blick. Sie würden sterben; und wenn wir nicht schnell etwas unternahmen, würde die Gile mit uns selbst untergehen.
Takan tauchte in der Tür auf, hinter ihm Lorlen mit den höheren Magiern, die allesamt besorgt und verwirrt wirkten, und ich winkte sie mit einer nachlässigen Handbewegung herein, nur auf Avarya konzentriert: "Was denkst du, was wir tun sollten? Ich mine, gibt es überhaupt..? Können wir..?"
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   Do Sep 22, 2011 9:51 am

Avarya

Ich seufzte leise. "Ich weiß" murmelte ich verdrossen, sah Akkarin an, der die gleiche Trauer im Blick hatte wie ich. Es war einfach aussichtslos, die Männer im Fort würden sterben und wenn wir zu schwach waren, dann würde mit uns das Gleiche geschehen und mit der Gilde auch. Leicht lehnte ich meinen Kopf gegen Akkarins Schulter. Ich nahm nur am Rande wahr, dass Takan und die höheren Magier aufgetaucht waren. Im Moment konzentrierte ich mich nur auf Akkarin. Bei seinen Fragen zuckte ich unwillkürlich zusammen. "Wir können nichts tun. Nur, uns so gut wie möglich vorbereiten" sagte ich tonlos. Es gefiel mir nicht, aber ich sah keine andere Möglichkeit.
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   So Sep 25, 2011 3:18 am

Akkarin

Zutiefst unzufrieden mit der Sitution nickte ich. Sie hatte ja Recht - etwas anderes würde uns nicht übrig bleiben. Wir konnten uns nicht verstecken, dieses Mal nicht. Wir würden kämpfen, obwohl es unser aller Tod bedeuten musste. Aber es gab keine Möglichkeit, jetzt nicht mehr.
"Setzt Euch", forderte ich die Magier auf, die nur noch verwirrter erschienen, und meine Stimme klang gelassener, als ich mich fühlte.
Lorlen öffnete den Mund, doch ich unterbrach ihn: "Ich weiß, dass das ganze für Euch wohl verwirrend ist, aber ich muss Euch alle darum bitten, mir zu vertrauen. Ich glaube nicht, dass es überhaupt eine Möglichkeit gibt, zu verhindern, was geschehen wird, aber womöglich... womöglich irre ich mich"
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   Mo Dez 05, 2011 10:30 am

Avarya

Ich hasste unsere momentane Situation. Ich hasste sie so sehr. Wir mussten kämpfen, auch wenn die Ichani uns haushoch überlegen waren, denn sonst wäre sowieso alles verloren. Sachte drückte ich Akkarins Hand. Einerseits, um ihm zu zeigen, dass ich für ihn da war und andererseits, um mich zu versichern, dass ich nicht alleine war. Ich würde es wohl niemals zugeben, aber ich hatte Angst. Angst, vor dem, was kommen würde, Angst, dass wir versagen würden, Angst vor dem, was im Falle unseres Versagens geschehen würde. Akkarin bat die höheren Magier sich zu setzen. Dann runzelte ich die Stirn und warf ihm einen fragenden Blick zu. Ich hatte im Moment keine Ahnung, was er vorhatte. Flüchtig berührte ich den Ring in meiner Tasche.
Vielleicht solltest du uns über deine Gedankengänge aufklären, denn zumindest ich kann dir im Moment nicht folgen sagte ich. Plötzlich wurde dir Tür geöffnet und Takan trat ein, entschuldigte sich für die Störung, verneigte sich, wandte sich schließlich mir zu.
"Unten wartet eine Frau, die dich sprechen möchte, Avarya. Sie sagte ihr Name sei Savara und sie handle im Auftrag ihrer Königin"
ich unterdrückte ein Seufzen, schloss für einen kurzen Moment die Augen. Verdammt, das hatte mir gerade noch gefehlt.
"Danke Takan, kannst du ihr ausrichten, dass ich in Kürze bei ihr sein werde?" fragte ich und er nickte, eilte aus dem Raum.
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   Mo Feb 13, 2012 7:55 am

Akkarin

Ich nickte, gelassener, als ich mich tatsächlich fühlte. Avarya, wir haben keine Wahl. Wir werden ohnehin untergehen, wir können nur versuchen, so viel wie irgend möglich zu retten. Sie werden mich vielleicht nicht sofort verbannen, wenn sie erkennen, wie ernst die Lage ist, und darauf hoffe ich, aber sie können nicht einen so mächtigen Magier wie mich in ihren Reihen dulden. Und ohne so jemanden können sie nicht überleben. Das Vertrauen zwischen der Giulde und mir ist gebrochen, aber ich möchte, dass du diese Aufgabe übernimmst. Ich weiß, ich verlange so viel zu viel...
Und mit diesen Worten nahm ich den Finger vom Ring. Wir hatten keine Wahl, un obwohl, vielleicht gerade weil Avarya und ich uns soeben erst gefunen hatten, würde sie erkennen, dass das die einzig richtige Entscheidung war.
Ich straffte die Schultern, als ich mich zu den Höheren Magiern wandte. Ich sah sie alle an, doch meine Worte waren nur an meinen besten Freund gerichtet: "Ich habe Euch belogen. Ich tat es, um die Gilde nicht in Gefahr zu bringen, aber ich darf nicht länger schweigen"
Mein Blick wanderte zu Avarya, und in ihm lagen unausgesprochene Bitten, bloß das Richtige zu tun und eine ganze Menge Sehnsucht.
Avarya.. Sie dürfen nicht denken, dass ich dich ihnen unterschieben will. Ich muss sie erneut belügen
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   Mo Feb 13, 2012 9:26 am

Avarya

Ich lauschte Akkarins klarer Gedankenstimme in meinem Kopf aufmerksam. Auch wenn ich ihn sehr gut kannte, wusste ich im Moment leider nicht, auf was er hinaus wollte. Doch bevor ich irgendetwas sagen konnte, nahm er die Hand vom Ring und seine Gedanken waren vor mir versperrt. Mir blieb wohl nichts anderes übrig, als ihm zu vertrauen, so wie ich es schon immer getan hatte. Er würde schon das Richtige tun, hoffte ich zumindest.
Ach Akkarin ... dachte ich und konzentrierte mich dann auf die Worte, die er an die Höheren Magier richtete. Nun wahrscheinlich würde ich irgendwann den Sinn hinter seinen Aussagen verstehen. Ich fing den Blick meines Liebsten auf, fand darin die Bitte, das Richtige zu tun und schier unendliche Sehnsucht. Mein Herz zog sich zusammen, ich hätte ihn am liebsten auf der Stelle in den Arm genommen, doch ich hielt mich zurück. Ich schob sämtliche Gedanken an Savara und die Königin zur Seite.
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   Mo Feb 13, 2012 9:33 am

Akkarin

Als ich Avarya das nächste Mal anschaute, lag nichts als professionelle Distanz in meinem Blick, und ich nickte unmissverständlich zur Tür: "Avarya. Wir haben hier Probleme zu besprechen, die die Gilde betreffen. Ich würde Euch bitten, uns diese Privatsphäre zu gönnen", erklärte ich kühl.
Du solltest darauf bestehen, hierzubleiben. Erzähl irgendetwas von 'eure Probleme sind meine Probleme', sante ich Avarya über den Ring und hielt den Finger einen Moment länger an den roten Stein, um ihr die Gelegenheit zu geben, mir zu widersprechen. der zuzustimmen, was weitaus besser wäre.
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   Mo Feb 13, 2012 9:54 am

OT: Akkarin *____* Oh Gott ich mag einfach alles an ihm und du spielst ihn so toll <333

Avarya

Ich bemerkte die Distanz in seinem Blick ebenso wie die Kälte seines Tonfalls, als er das nächste Mal sprach. Auch, wenn ich mich bemühte, es mir nicht anmerken zu lassen, taten seine Worte weh. Natürlich, vermutlich gehörte das alles zu Akkarins Plan und ich musste ihm einfach vertrauen und mitspielen. Das, was er mir über den Ring sagte beruhigte mich wieder, es gehörte alles zu seinem Plan.
In Ordnung erwiderte ich. Nun war es wohl an der Zeit anzuwenden, was ich in den letzten Jahren gelernt hatte. Schlagartig wurde meine Miene zu einer Maske der Gefühlslosigkeit.
"Mit Verlaub, doch ich werde nicht gehen. Ich stecke ebenso tief in dieser Geschichte drin, wie Ihr. Also sind Eure Probleme auch die meinen." sagte ich ebenso kühl.
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   Mo Feb 13, 2012 10:07 am

Akkarin

Nur zu gut gelang es mir, einen leichten Anflug von Schock über mein Gesicht fliegen zu lassen, gefolgt von kühler Gleichgültigkeit. Hinter mir räusperte sich Lorlen, doch ehe er zu sprechen beginnen konnte, wante ich mich von Avarya ab und den Höheren Magiern zu. "Nun. Darf ich also vorstelen? Avarya, eine Besucherin aus fernen Landen, deren Motive für mich ebenso im Dunkeln liegen wie für Euch. Vielleicht lassen wir sie erklären?", fragte ich, nun entspannter und auf die Sitzgruppe eutend.
"Wein?", fragte ich lächelnd, und nuzte die Gelegenheit, um Avarya zu sagen: Es tut mir Leid. Ich liebe dich, das weißt du
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   Mo Feb 13, 2012 10:27 am

Avarya

Ich bemerkte den leichten Anflug von Schock in Akkarins Gesicht, er war wirklich ein guter Schauspieler, dachte ich beiläufig. Ich erhob mich und schritt zur Sitzgruppe, auf die Akkarin gedeutet hatte. Kurz darauf hörte ich seine Stimme in meinem Kopf und musste ein Lächeln unterdrücken.
Ich weiß, ich liebe dich auch dachte ich und legte kurz den Finger an den Ring, bevor ich mich umwandte und setzte. "Ja, dann lasst mich erklären." Ich machte eine kurze Pause und begann dann.
"Eigentlich könnte Kyralia mir, einer sachakanischen Ashaki, egal sein. Ist es jedoch nicht. Außerdem kann und werde ich nicht dulden, dass Kariko, der Anführer der Ichani, hier eindringt und mehr Macht an sich reißt. Ihr solltet wissen, dass ich Kariko abgrundtief hasse und alles versuchen würde um ihn aufzuhalten" erklärte ich.
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   Sa Feb 18, 2012 1:08 am

Akkarin

Avarya setzte sich, und ich kam nicht umhin, ihr einen verärgerten Blick zuzuwerfen - sie war hervorragend in ihrer Rolle. Ich tauschte einen Blick mit Lorlen, versuchte, so virel Beschwichtigung hineinzulegen, wie wir möglich war, und dann nickte ich zu den Sitzplätzen, während ich meinerseits zum Schrank schritt, um uns allen Wein einzuschenken.
"Vielleicht solltet Ihr ihnen zunächst die Grundlagen erklären", murmelte ich, mit Belustigung in der Stimme, für alle deutlich hörbar, noch während ich mit em Rücken zu den Menschen stand, die einer Familie am nächsten kamen.
Einen Momnt später reichte ich Gläser mit tiefrotem Wein herum und ließ mich ebenfalls auf eines der Polster sinken.
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BeitragThema: Re: Hier wird gespielt   So Feb 19, 2012 8:13 am

Avarya

"Selbstverständlich" erwiderte ich mit einem Nicken, beobachtete jedoch Akkarin mit unveränderter Miene.
"Ich denke ich sollte erst einmal die allgemeine Situation in meiner Heimat beschreiben. In Sachaka ist sowohl die Sklaverei als auch die Benutzung höherer Magie, die in Kyralia schwarze Magie genannt wird, üblich. Die erste erwähnenswerte Gruppe wären wohl die sogenannten Ashaki, zu denen ich mich ebenfalls zählen darf. Ashaki sind mächtige freie Landbesitzer und nur dem König untertan. Dann gibt es da noch die Ichani. Die Iachni sind ehemalige Ashaki, die den Zorn seiner Majestät, unseres Königs, wegen irgendetwas erregt haben. Sei es Hochverrat oder auch das Unvermögen Bestechungsgelder zu zahlen, der Grund sei dahingestellt. Auf jeden Fall werden betroffene Ashaki in die Ödländer verbannt und fortan Ichani genannt."
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